Goldankauf mit neuer Facebook Chronik

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Briefgold Facebook Titelbild - Variante 4

Der neue Look für die Facebook Chronik kommt nun auch für Briefgold. Ende März wird dieser neuer Look nun auch für Facebook-Seiten verpflichtend. Anlässlich dieses Umstands hat sich Briefgold entschieden alle Facebooknutzer über seinen neuen Look entscheiden zu lassen. Gestern hat Briefgold einen neuen Post veröffentlich indem sie erklären, wie es funktioniert.

Klickt hier, für den Briefgold Post.

 

Und hier ist die Beschreibung:

Liebe Briefgold Kunden, Freunde und Gold-Aficionados,

wie Ihr vielleicht schon von eurem eigenen Profil gemerkt habt, hat Facebook in den letzten Wochen die neue „Chronik“ eingeführt. Und diese Chronik wird nun auch für Facebook Seiten eingefügt. Eine der sichtbarsten Änderungen ist das Titelbild in der neuen Chronik, welches ganz oben auf der Seite zu sehen ist. Und da wir Euch als unsere treuen Kunden schätzen, dachten wir, es wäre eine schöne Idee die Entscheidung über unser neues Titelbild Euch zu überlassen! Nun liegt es in Euren Händen, wie unsere Marke sich auf Facebook darstellt!

 

Und so funktioniert’s:

Alle 4 Bilder sind in dem Album „Briefgold – Neue Chronik – Titelbild“. Ihr klickt einfach „Gefällt mir“ bei den Bildern, die Euch am besten gefallen. Am Abend des 30. März schauen wir, welches Bild die meisten Klicks hat und diese Bild wird dann am 31. März zu unserem neuen Titelbild. Wenn Ihr sichergehen wollt, dass euer Favorit gewinnt, gebt euren Freunden einen Ruck und lasst sie mit klicken.

Und weil das noch nicht genug ist, wollen wir Euch auch noch belohnen! Habe ich gehört, es gibt etwas umsonst? – Nicht ganz. Ihr könnt kreativ werden und einen tollen Preis gewinnen. Wir bitten Euch euren Spruch für das Titelbild, euren Slogan, zu entwerfen. Den könnt ihr dann in einen Kommentar zu dem Bild schreiben oder auf unserer Pinnwand. Und der beste, cleverste oder lustigste Slogan bekommt einen RIESIGEN Goldbarren geschenkt!! (in Schokolade^^)

Also, stürzt Euch auf die Bilder, gebt euren Freunden Bescheid und vor allem lasst die kreativen Säfte fließen und schickt uns euren Superspruch! Wir freuen uns darauf in einer Woche die Gewinnerin oder den Gewinner bekannt zu geben! Viel Erfolg!

Mit besten Grüßen,

Euer Briefgold Team.

P.S.: Auf der Briefgold Facebook Seite sieht man die vier verschiedenen Banner. Oben seht ihr eines der vier. Persönlich finde ich das am Besten.

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Briefgold über die Wurzeln der Goldwährung

Wenn ich die Seite von Briefgold.de anschaue, fällt mein erster Gedanke immer auf Goldmünzen.
Doch wieso ist die Vorstellung von Goldmünzen so in unser Gedächtnis gebrannt, obwohl der Handel damit schon seit Jahrhunderten nicht mehr aktuell ist? Wie sah dieser Handel aus und inwiefern haben sich Währungen seitdem weiterentwickelt? Weiterlesen

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Briefgolds Märchenstunde – Teil 2

Briefgold hier mit einer weiteren Edition von goldenen Märchen. Heute mit Teil 2 von Frau Holle. Viel Spaß!

Briefgold beweist: Wer anderen ein Bett schüttelt…

Die Alte sprach: “Du mußt nur achtgeben, mein Goldkind, dass du es in meinem Bett gut machst. Du mußt nur dafür sorgen, dass die Federn fliegen. Dann schneit es in der Welt, denn ich bin die Frau Hölle.”

Weil die Alte ihm (wow, das ist grammatikalisch richtig, klingt aber wirklich suspekt, oder?) so gut zusprach, fasste sich das Mädchen und willigte zu. Es erledigte auch alles nach ihrer Zufriedenheit und das Bett schüttelte immer gewaltig, dass die Federn wie Schneeflocken umherflogen. Dafür hatte es auch ein gutes Leben bei ihr. Es gab kein böses Wort aber alle Tage Gesottenes und Gebratenes. Immerhin dachte die Alte, dass das arme Mädchen zu hart wäre für richtige, harte Arbeit und mutete ihr daher nie zuviel zu.

Frau Hölle

Frau Hölle bei der Arbeit, Marie ruht sich im Hintergrund etwas aus

So lebte es einige Zeit bei Frau Hölle, da wurde es seltsam traurig und es schmerzte ihm ihm Herz und wußte anfangs selbst nicht warum. Endlich merkte es, dass es ihr Arm war. So fragt es die Hausdame, die Dolle, woran es wohl liegen mag. Die meinte, es wäre der typische Tennisarm, weshalb sie es ja selber nicht mehr mache. Nun kam es, dass die Marie, die immer in Gold für die ganze Arbeit entlohnt wurde, ihr ganzes Gold verprasste. So für Harfen und Harfenspieler und für Pianos und Pianospieler. Irgendwann hatte die Alte die Faxen dicke und warf die Marie raus.  Da fuhr die Marie von einem Moment auf den anderen auf und war ganz wütend und sprache:

“Mit sowas will ich nichts mehr zu tun haben. Mich hat die Sehnsucht gepackt. Ich will zurück zu den Meinigen.”

Change of Heart

Da sagte die Olle:

“Es gefällt mir nicht, wie du dich aufgeführt hast. Aber so ohne Tugend, so schamlos, war noch nie ein Mädchen in meinem Dienst. Dafür zolle ich Dir Respekt. Lass mich dich persönlich rausbringen.”

Sie nahm es daraufhin bei der Hand und führte es vor ein großes Tor. Das Tor schwang auf und als das Mädchen gerade darunter her ging, fiel ein gewaltiger Lolliregen auf es herab. Einer dieser Lollies war ein golden-schimmernder Lolli und dieser fiel auf den Kopf der Marie. Als das hohle Geräusch verklungen war, merkte sie, dass der Lolli auf ihrem Kopf festsass und sie bekam ihn nicht ab.

»Das sollst du haben, weil du so … ‘aufgeschlossen’ … gewesen bist”,

sprach Frau Hölle und gab ihm auch die Spule wieder, die ihm in den Brunnen gefallen war. Darauf schloß sich Tor und das Mädchen befand sich oben auf der Welt, nicht weit vom Haus der Mutter. Sie schmiss die Spule zur Seite, sammelte alle Lollies auf und rannte zurück zum Dorf. Alles staunte und ward voller Freude. Besonders die jungen Männer erfreuten sich am süssen Anblick. Als es letztlich in den Hof kam, saß dort der Hahn auf dem Brunnen und rief:

»Kikeriki, unsere goldene Jungfr… kiki … goldene Marie ist wieder hie.«

Das Mädchen erzählte daheim alles, was ihm passiert war. Als die Mutter hörte, wie es zu seinem großen Süssigkeitenberg gekommen war, missfiel ihr das sehr – wieder einmal ging es viel zu gut und sie musste nicht ordentlich dafür arbeiten und ihr Glück erarbeiten. Sprichwörtlich fiel das Glück vom Himmel. Nun wollte sie das Gemüt der anderen marie nicht trüben und hoffte, das ein wenig Glück der häßlichen auch gut tun würde.

Süsser die Lollies nie klingen

So schickte die Witwe ihre andere Marie zum Brunnen zum Spinnen. Da sie aber eine so formidable Werklerin war, stach sie sich auch nach Stunden nicht in die Hände. Dann dachte sie, muss sie ihr Glück woll erzwingen und sprang mitsamt der Spule in den Brunnen. Sie kam, wie die andere, auf die schöne Wiese und ging auf demselben Pfade weiter. Sie konnte nicht fassen wie wunderschön alles um sie herum war – nie zuvor hatte sie solches Glück. Aus dem Backofen schrie das Brot wieder:

»Ach bitte, zieh mich raus, zieh mich raus, sonst verbrenn ich! Ich bin schon längst ausgebacken.«

Die häßliche Marie hörte das Brot aber gar nicht, staunte sie noch immer über all die wundersamen Dinge um sie herum. Und sie wanderte weiter und kam zu einem Apfelbaum. Die Äpfel riefen:

” Ach, bitte schüttel uns! Wir sind alle miteinander reif.«

Die Marie sah aber den Baum und die Äpfel und hatte Mitleid mit ihm und weigerte sich den armen, alten Baum zu schütteln und sprach zu den Äpfeln:

“Schaut an euch herab. Der arme, alte Baum. Ihr wollt, dass ich ihn schüttele, aber das mach ich nicht. Natürlich ist euch nach etwas Hin- und Herschwenken der Sinn. Kinder wollen immer nur Spaß haben ohne an die Konsequenzen zu denken. Und was ist wenn ihr runterfallt? Dann tut ihr euch weh. Das will ich nicht.”

Wer anderen ein Bett macht…

Und so ging sie weiter bis sie zum Haus der Alten kam. Sie fürchtete sich auch nicht vor deren Outfit, da sie ja wusste, dass es eine Hausdame ist von den Erzählungen der anderen Marie. So nahm die Frau Hölle auch diese Marie auf. Gleich vom ersten Tag tat sie sich Gewalt an, war fleißig und tat alles wie wild. Sie schüttelte die Betten wie verrückt und war alsbald erschöpft. Sie folgte der Frau Hölle artig, wenn sie ihr etwas auftrug. Bald aber sah sie was das Bettschütteln bewirkte, all der Schnee wehte auf die Erde und die Menschen herab und schnehte sie ein, brache Dächer unter der gewaltigen Schneelast zum Einsturz, verursachte Staus auf den Strassen und manche waren gar in ihren Häusern gefangen und konnten die Türen nicht öffnen dank der Schneemassen.  Da sprach die Marie zur Alten, dass sie so etwas widerwärtig fand und das nicht tolerieren könne. Dann sagte die Olle, dass es auch einen einfachereren Weg gebe die Betten zum schütteln zu bringen. Marie war entsetzt.

Da wurd die Alte böse und sagte, so etwas Faules und Häßliches braucht in ihrem Haus gar nicht zu bleiben und schickte sie raus zum Tor.

Briefgold zeigt die Braunkohlemarie

Also, wenn sie sich ab und zu rasieren würde, wäre die Marie gar nicht soooo häßlich

Da kam die Faule heim, aber sie war ganz mit Braunkohle bedeckt, die vom Tor herabgefallen war. Der Hahn auf dem Brunnen, rief, als er sie sah:

»Kikeriki, unsere schmutzige Jungfrau ist wieder hie.«

Schmutzig, verdreckt und gedemütigt rannte die häßliche Marie nach Hause und weinte sich bei der Mutter aus.

Und nächstes Mal verfolgen wir die Geschicke von Rapunzel mit der Kurzhaarfrisur. Hmmm … könnte eine kurze Geschichte werden von einem Prinzen, der ewig bei einem Turm rumsteht. Mehr Informationen zu Gold in Märchen, könnt ihr euch auf diesem Briefgold Blog holen.

Beste Grüße,
Euer Briefgold.

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Briefgolds Märchenstunde

Briefgold hier mit einer weiteren Edition von goldenen Märchen. Heute mit Frau Holle. Viel Spaß!

Briefgold präsentiert: Goldmarie vs. Pechmarie – Smackdown!

Eine Witwe mit zwei Töchtern, wobei einen schön und fleißig war und die andere häßlich und faul. Das hatte vor allem einen Hintergrund. In dem Wissen, dass es schöne Menschen viel einfacher im Leben haben (sie bekommen einfacher Jobs, sie verdienen im Durchschnitt mehr in denselben Positionen, Menschen vertrauen ihnen schneller und zeigen ihnen mehr Zuneigung), wollte sie dafür Sorgen dass der Charakter ihrer Töchter nicht verdorben wird. Daher liess sie der schönen ganz wenig Zuneigung zukommen, damit ihr Selbstvertrauen nicht außer Kontrolle gerät, und der häßlichen umso mehr, um ihr Selbstvertrauen zu stärken. Selbstverständlich hat das die schöne Maid nicht verstanden und es darauf geschoben, dass es ihre Stiefmutter war. Undankbare Göre. „Undank ist der Weltenlohn“, nicht war.

Briefgold bildet Gold- und Pechmarie ab

Briefgold zeigt die beiden Maries

Ungezogene Gören

Aufgrund ihres Anspruchsdenkens, weil sie ja die Schönere ist und daher eigentlich was Besseres verdient hätte als was ihre böse Stiefmutter ihr permanent antut, fruchtete die züchtige Erziehung nicht und die Kleine lernte nie ordentlich zu spinnen und stach sich permanent in die Finger. Eines Tages, als sie lieber draußen bei einem Brunnen sponn (brilliante Idee, nicht wahr?) und sich dabei wieder ihre Finger blutig sponn während die häßliche Schwester (ganz ehrlich, welches Monster nennt ihre eigene Schwester häßlich?) brav im Haus sponn, kam ihr der ungewöhnlich hilfsbereite Gedanke die Spule abzuwaschen, bevor sie ihr der Mutter mit Widerwillen überreichen würde. Da sie zudem auch noch etwas ungeschickt war, fiel ihr die Spule in den Brunnen. Aus den Augen aus dem Sinn, schlenderte sie wohlgemut zurück nach Hause und erzählte der Mutter wenig reumütig von ihrem Ungeschick. Als die Mutter versuchte ihr zu erklären, dass es diese Spinnerei wichtig für den Lebensunterhalt der gesamten Familie ist und das sie diese Spule brauchten, stampfte sie eingeschnappt zurück zum Brunnen.

Goldmarie

Ist sie nicht GOLDIG, die Marie?!?

Girls just wanna have fun!

Kaum am Brunnen angelangt, dachte sich das Mädchen, „hmm, warum nicht ein kleines Bad nehmen. Macht eh mehr Spaß als nach der blöden Spule zu tauchen.“ Vom Nymphenbad in den Freudentaumel versetzt, verlor sie nach kurzer Zeit das Bewusstsein und sank immer tiefer in den Brunnen hinab. Als es wieder aufwachte, lag sie plötzlich auf einer schönen Wiese, wo die Sonne schien und viele Blumen standen. Ohne darüber nachzudenken, wie so etwas sein kann – immerhin hat sie immer Glück im Leben, nichts außergewöhnliches hier – lief sie los und fand bald einen Backofen. Dieser war voller Brot und das Brot rief aus: „Ach, zieh mich raus, zieh mich raus, sonst verbrenn ich; ich bin schon längst ausgebacken.“ Dem Mädchen stand nach etwas Brot, so zog sie es heraus und machte sich alsbald daran es zu verspeisen. Alle weiteren Schreie des Brotes halfen ihm nicht.

Karikatur zu Frau Holle

Nicht nur die Marie lässt sich nicht alles gefallen!

Danach kam sie zu einem Baum und da hingen volle Äpfel, die so rief er: „Ach, schüttel mich, schüttel mich, meine Äpfel sind alle reif.“ Ohne einen weiteren Gedanken an die armen Äpfel zu vergeuden und daran wie weit sie vom Stamm vielleicht auf wessen Kopf fallen mögen, schüttelte das Mädchen wie wild an dem Stamm bis auch der letzte der armen, kleinen Äpfel im Dreck lag. Sie lachte kurz auf und schlenderte weiter. Später kam sie zu einem Haus wo eine alte Frau mit großen Zähnen wohnte. Die äußerliche Erscheinung der Frau widerte das Mädchen an und es wollte davon laufen, da sprach die Alte: „Nun lauf doch nicht gleich weg? Wovor fürchtest du dich?“ Das Mädchen antwortete: „Das deine Häßlichkeit ansteckend ist, Alte! Mit diesem Gesicht muss ich mir noch einen reichen Mann anlachen.“ Die Frau war verdutzt und sprach: „Bleib bei mir, junges Ding, und arbeite ein wenig für mich und es soll sich für dich lohnen.“ Da blitzten die Dollarzeichen in ihren grünen Augen auf und aufgrund der versprochenen Belohnung blieb so noch etwas.

Und wie es der ersten Marie bei der Frau Holle erging, das erfahrt Ihr nächste Woche.

Beste Grüße,
Euer Briefgold.

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Briefgold zu Märchen – der Teufel mit den drei goldenen Haaren, Teil 2

Briefgold zu Märchen – Teil 2

Briefgold präsentiert diese Woche den zweiten Teil. Neue Woche – neues Glück – Briefgold – der Blog präsentiert eine weitere Märchenstunde. Wo waren wir das letzte Mal stehen geblieben?

Ach ja, beim Teufel mit den drei goldenen Haaren. Dieter hatte so eben Orpheus in seiner Hölle Höhle errochen. Bei diesem bricht die Angst aus. Was wird passieren? Wird Orpheus lebend davon kommen? Wird er die ihm versprochene Königstochter (da über sie fast gar nichts geschrieben steht im Märchen und auch sonst nichts von ihr überliefert ist, sie dadurch vor allem durch nichts tun auffält, nennen wir sie an dieser Stelle:) Angela heiraten können? Lesen Sie weiter und Sie werden es erfahren.

Briefgoldjüngling mit der Glückshaut

Goldankauf mal anders - via extern forciertem Haarausfall

Goldalbträume

Nachdem Dieter so sprach “Ich rieche, rieche Menschenfleisch! Junges Menschenfleisch!” und Orpheus, die Ameise in Dieters Großmutters (von nun an Naddel genannt) Kittelschürze, in Angstschweiß ausbrach, blieb für einen furchtbaren Augenblick die Zeit stehen. Die Luft schien zu knistern und Dieters schnüffelnde Nase schien gar nicht aufhören zu wollen Luftwirbel und umliegende Partikel zu inhalieren. Da eilte Naddel zu Hilfe. Dieter schnüffelte in allen Ecken der Höhle und da sprach Naddel: “Ich hab hier eben erst alles gesäubert und nun kommst du her und trampelst überall rum. Und ständig junges Fleisch im Kopf. Setz dich mal lieber hin und wir essen Abendbrot. Dann machen wir Wellness – so ein bisschen Wellness tut gut.” Als er gegessen und getrunken … und getrunken und noch etwas mehr getrunken hatte, legte er sich in ihren Schoß. Nach knapp zwei Minuten schlief er dann laut schnarchend ein. Da sprach die Naddel: “Das ist ja interessant, wenn man ein bisschen Wellness macht ist man genauso gut drauf wie bei Koks. Naja, nicht ganz so gut.” Da riss sie dem Dieter eines der goldenen Haare heraus. Dieser sprang sofort auf und schrie: “AUA! Wat soll dat denn?!” Da antwortete die Naddel: “Ich hab ganz furchtbar geschlafen, da hab ich dir an die Haare gefasst.” Dieter erwiderte: “Ey! Du weisst ganz genau, dass mir niemand an die Haare fasst. ist das klar?” Nachdem er diese Worte einsinken ließ, forschte Dieter weiter: “Was hast du denn geträumt?” Naddel sagte: “Ich träumte von einem Königreich mit glücklichen Menschen. Aber nun wachen diese Leute jeden Morgen verstört und desorientiert auf.” – “Wenn Sie’s wüssten” sprach da der Ditze. “In der Nacht schleicht sich mein Knecht, die Mark, in das Königreich und singt den Leuten im Schlaf – vom modernen Sprechen, Wolkentänzern und Regenbogenenden. Das traumatisiert sie im Schlaf. Hah! Und jetzt lass mich schlafen, sonst knallt es wieder!” Da nahm er die Drohhand herab und schlief wieder ein. Und Naddel rieß ihm das zweite und dritte Haar aus. Da fuhr Dieter ein weiteres Mal auf. “Was zum ich soll das denn? Bei dir piepst wohl?” – “Was kann ich denn für meine schlechten Träume?” sprach Naddel da.

Goldlist

Dieter sprach: “Und was hast du denn diesmal geträumt?” Naddel sagte: “Da war dieses Skelett in einem schwarzen Bademantel und es fuhr auf einem Fluß hin und her. Und es konnte nicht aufhören zu lamentieren…” Da unterbrach Dieter: “Jaha, der Charon, der Dummbatz. Der ist so doof, wie drei Modern Talking Sänger. Der muss einfach nur seine Stange einem anderen Mann in die Hand drücken und dann muss dieser von nun an Charons Stange halten und hin und herpaddeln.” Daraufhin fing Naddel an zu lausen und alsbald fiel der Dieter wieder in ein tiefes Schlummern. Bis zum Morgengrauen dauerte das und der Teufel Dieter zog aus der Höhle um von Neuem die Menschen zu quälen. Die Großmutter Naddel holte die Ameise Orpheus aus ihrer Rockfalte und wandelte ihn zurück zu menschlicher Form. “Da hast du die drei Haare. Und was er zu deinen Fragen sagte, hast du ja selbst gehört. Willst du nicht noch ein wenig hier bei mir bleiben und etwas Wellness machen?” – “Nein” erwiderte da Orpheus eifrig “das ist schon gut, ich muss dann auch mal wieder los.”

Heimkehr

Auf dem Rückweg begegnete er Charon. Auf dessen Begehren versicherte Orpheus ihm eine Antwort, sobald er wieder eine Überfahrt bekommen hatte. Der gutgläubige Charon tat dies. Da sagte ihm der Orpheus: “Wenn wieder einer hier an dich herantritt, gib ihm deine Stange in die Hand. Von da an muss er deine Stange bis in alle Ewigkeit halten.” Da war der Charon erfreut und wollte dem Jungen zum Dank seine Stange geben. “Netter Versuch – nebenbei, bist wieder gerade erst aufgestanden, du fauler Hund? Es ist mitten am Tag und du trägst noch immer diesen Bademantel! Zieh dir mal was Anständiges an.” sprach da der Orpheus. Aber stattdessen gab ihm der Charon ein anderer Holz von feinster Qualität, das war gebogen in lieblicher Form. Da legte Orpheus die drei goldenen Haare um das Holz und ließ sie klingen – und siehe da er hielt eine wunderschöne Harfe ein seinen Händen. Auf dem Weg zurück zu seinem Königreich durchquerte Orpheus erneut fremde Lande und beantwortete alle offen gelassenen Fragen – außer die nach seiner Geheimzahl, guter Junge! Das Glück schien mit ihm zu sein. Endlich kam er in seinem neuen Heim an und sah die Hochzeit vorbereitet. Die Königin freute sich, auch die Prinzessin Angela war herausgeputzt und außer sich vor Freude:

Briefgoldprinzessin ist außer sich vor Freude in ihrem Hochzeitskleid

Habgier

Auch Egon war hocherfreut über das viele Gold (wer nur bis zwei zählen kann für den ist eins, zwei, viel ganz viel Gold!). Sein Plan ging auf. Aber als er da das Gold sah und den jungen Mann, da reifte ihm ein neuer Plan. Sicherlich, wenn so ein junger Emporkömmling solch Gold aufzutreiben vermag, was vermag dann erst ein so nobler König wie er zu holen? Also fragte er Orpheus wo er denn das ganze Gold herhabe. Da sprach der Orpheus: “Du musst durch die Lande ziehn bis du einen Fluß erreichst mit einem Fährmann in einem schwarzen Bademantel. Der führt dich hinüber zu einer Höhle voll Gold.” Der habsüchtige Egon ließ drei Pferde satteln und prechte mit zwei dussligen Gefährten los. Und als er da den charon auf seinem Fährboot sah, jauchzte er und sprach: “Führe mich hinüber!” Charon aber sah die Chance und erwiderte: “Nur wenn du mir einen Gefallen erwiderst.” – “Was kann ich für dich tun”, sprach der Egon. “Halte meine Stange.” Leicht verdutzt schaute da der Egon, aber willigte dennoch ein. “Mächtig gewaltig, mein König”, schrie da der Charon auf und jubelte und drückte dem Egon seine Stange in die Hand.

Und die Moral von der Geschicht? Hmmm, gute Frage? Vielleicht: Es lohnt sich nicht alles für Gold zu tun. Besonders nicht fremder Leute Stangen zu halten. Briefgold sagt danke, dass Sie reingeschaut haben und hofft, dass es Ihnen etwas gefallen konnte.

Bis zum nächsten Mal,

Eure Martina.

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